BIO Imkerei

Warum BIO?
Weil ich es mir, meinen Bienen und der Umwelt Wert bin.

Es macht mir Spass, höchsten Ansprüchen, Qualitätsstandards und Anforderungen der Natur gerecht zu werden.

Wir haben nur einen Planeten und der Mensch ist nur ein Gast darauf, und er wird es weniger lang sein als manches andere Lebwesen dieser Erde.

Auch mit der konventionellen Imkerei sind wir in der Schweiz je nach Betriebsweise recht nahe am BIO Standard. Der Schritt zu BIO ist also ein kleiner.

Für mich wichtige Punkte:

Holz isch heimelig
Bienenbehausungen sind aus dem natürlichen Werkstoff Holz gefertigt. Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Holz ist robust und kann auch mechanisch gut gereinigt werden. Holz ist eine natürlicher Baustoff und wächst wieder nach. Daher ist für mich und meine Bienen der Werkstoff Holz die erste Wahl.

Futtersirup in BIO Qualität
ein Bienenvolk produziert so um die 120kg Honig im Jahr, das meiste davon für den Eigenbedarf. Der Imker entnimmt den Volk so um die 12-20kg Honig im Jahr. Vor der Einwinterung werden die Vorräte des Volkes mit Zuckerwasser ergänzt damit das Volk über Winter nicht hunger leiden muss. 
In der Bioimkerei geschieht das mit Zuckerwasser oder Futterteig in BIO Qualität. Somit erübrigt sich für mich die Diskussion über den Pestizideinsatz im Zuckerrübenanbau.

Eigener Wachskreislauf
Altwaben werden aus dem Bienenvolk entnommen und eingeschmolzen. Ein Teil wird zu Mittelwänden verarbeitet und kommt ins Volk zurück. Der Rest wird zB. zu Kerzen oder Wachstücher verarbeitet. Es wird kein Fremdwachs zugekauft. Das eigene Wachs wird periodisch nach strengen Gernzwerten von BIO Suisse analysiert.

Natuwabenbau
Immer mehr möchte ich meinen Bienenvölkern ermöglichen, ihre Waben selbst zu bauen dies vor allem im Brutraum. Das Volk entscheidet demnach selbst wo und in welcher Menge Drohnenbau errichtet wird. Es werden Beutenmasse mit Grossflächige Hochwaben angestrebt, damit die Honigkränze nahe am Brutnest angelegt werden können.

Dies sind nur einige Punkte.

Oft wird auch gesagt: "ihr Bioimker könnt ja nicht steuern wo die Bienen ihren Nektar sammeln".  Das ist zum einen richtig, aber zum anderen können wir als Imker die Bienenvölker an sinnvollen Standorten platzieren. Standorte an denen sie eben ein möglichst abwechslungsreiches Pollen und Blütenangebot vorfinden. Bei BIO Imkeren heisst dies "im Umkreis von 3km um den Bienenstock mindestens 50% Bio- oder ÖLN- Flächen oder Wildpflanzen (Wald).

Zum Schluss sei gesagt: Das Handeln und die Einstellung zu Bio muss im Kopf stimmen. Man muss das wollen. Aber im Umgang mit der Natur zahlt sich das aus. Früher oder später. Ganz bestimmt.